Papier - Vorurteil und Wahrheit

Papier ist 1900 Jahre nach seiner Erfindung aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Als Druckmedium zur Informations- und Wissensvermittlung, als Packstoff, für die tägliche Hygiene oder als Spezialmaterial für eine Vielzahl von Verwendungen, vom Geldschein bis zum medizinischen Filterpapier, dient es uns in vielfältiger Weise.

Wie jede Produktion ist auch die Papierherstellung mit dem Verbrauch von Ressourcen verbunden. Dennoch weist Papier dabei gegenüber anderen Materialien große ökologische Vorteile auf. Es wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt und steht für eine vorbildliche Kreislaufwirtschaft beim Papierrecycling.

Gerade zu ökologischen Fragestellungen von Papier gibt es eine Reihe von Vorurteilen und Unwahrheiten, auf die wir Antworten geben möchten.

1 PAPIER zerstört nicht den Wald

Vorurteil 1

Die Papierindustrie vernichtet den Wald

Die Wahrheit

  • Die Papierindustrie vernichtet keine Wälder

  • Die Papierindustrie ist nicht für den Schwund der Tropenwälder verantwortlich

  • Die Papierindustrie unterstützt eine nachhaltige Forstwirtschaft

Brot aus Getreide, Milch von der Kuh und Papier aus Holz - es gibt Dinge, die wachsen immer wieder nach. Rund 20 Prozent des weltweit eingeschlagenen Holzes wird zur Papierherstellung eingesetzt. Die Papierindustrie sägt jedoch nicht an dem Ast, auf dem sie sitzt. Sie hat ein großes Interesse daran, dass diese Nutzung nachhaltig geschieht und der Rohstoff Holz auch kommenden Generationen zur Verfügung steht.

Nachhaltig bedeutet, dass Sorge getragen wird, dass für jeden eingeschlagenen Baum drei bis vier Bäume nachwachsen. Im Laufe der Jahre werden die sich schwächer entwickelnden Bäume bei der sogenannten Durchforstung wieder aussortiert. Unter dem Strich bleibt ein Plus. Die Welt-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO berechnet den Waldzuwachs auf der Nordhalbkugel mit 5 Prozent im Jahr. In Europa haben sich in den vergangenen 20 Jahren die Wälder laut einer Studie ausgedehnt und absorbieren daher auch mehr Kohlendioxid. Laut dem bei einer Ministerkonferenz im Juni 2011 im norwegischen Oslo vorgestellten Bericht "Zustand der europäischen Wälder 2011" wuchsen die Waldflächen in dieser Zeit um 800.000 Hektar pro Jahr. Das entspricht der Fläche von 1,5 Millionen Fußballfeldern.

In Nordeuropa dienen Wirtschaftswälder seit Jahrhunderten der Rohstoffversorgung. Die verbliebenen Urwaldflächen sind fast alle geschützt. In Deutschland wird der Wald z.B. schon seit 200 Jahren nachhaltig genutzt. Auch in Ländern mit großen Naturwaldreserven wie Russland oder Kanada beträgt der Einschlag nur einen Bruchteil des jährlichen Zuwachses. Der Begriff der Nachhaltigkeit umfasst wirtschaftliche, ökologische und soziale Komponenten. Die moderne Forstwirtschaft nutzt den Wald als Rohstoffspender, ohne seine Funktion als Biosphäre zu beeinträchtigen. Die Forstwirtschaftsmethoden unterscheiden sich daher von Standort zu Standort.

Kritischer sieht die Situation auf der Südhalbkugel unserer Erde aus. Ursache für die dort nach wie vor stattfindende Waldvernichtung ist laut dem FAO-Waldbericht die unkontrollierte Erschließung von weiterem Acker- und Weideland, illegaler Einschlag von Tropenholz für Bauzwecke oder die Rodung von Wäldern, um auf diesen Flächen Plantagen von Nahrungs- und Energiepflanzen wie Ölpalmen oder Soja anzulegen. In Ländern wie Brasilien gibt es große Eukalyptusplantagen für die Zellstoffindustrie. Diese wurden jedoch auf ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen angelegt, die für diese Form der Nutzung nicht mehr produktiv genug waren.

Zur Dokumentation einer nachhaltigen Forstwirtschaft unterstützt die Papierindustrie deren Zertifizierung. Von unabhängigen Auditoren erteilte Zertifikate nach bestimmten Kriterienkatalogen machen dies für Kunden und Konsumenten nachprüfbar. Aus Sicht der Papierindustrie erfüllen vor allem das "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes" (PEFC) und das System des "Forest Stewardship Council" (FSC) die Anforderung an eine effektive und nachvollziehbare Zertifizierung. Es gibt jedoch auch seit langem nachhaltig bewirtschaftete Forsten, ohne dass sie zertifiziert sind.

Die gesamte europäische und damit auch die deutsche Papierindustrie engagieren sich konsequent im Kampf gegen illgalen Holzeinschlag und und halten sich streng an die Regeln der Europäischen Holzhandeslverordnung EUTR, die die Einfuhr von Holz oder Zellstoff aus illegalem Einschlag verbietet und. Bei bisherigen Kontrollen gab es für die deutsche Papierindustrie keine Beanstandungen.

2 PAPIER ist kein Energiefresser

Vorurteil 2

Für die Herstellung von Papier wird zu viel Energie verbraucht

Die Wahrheit

  • Die Papierindustrie hat ihren Energiebedarf drastisch gesenkt

  • Die Papierindustrie erzeugt bereits heute einen erheblichen Teil ihrer benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen

Für jede industrielle Produktion wird Energie benötigt. Auch die Papierindustrie benötigt Energie zum Betrieb ihrer Maschinen und zur Trocknung der Papierbahn. Rund die Hälfte der benötigten Energie in der europäischen Papierindustrie stammt jedoch bereits heute aus erneuerbaren Energiequellen.
Für die Herstellung von 200 kg Papier, das ist ungefähr der durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in den Ländern der Europäischen Union, wird in Deutschland etwa 560 kWh Energie benötigt.

Ist das viel?

Zum Vergleich: 560 kWh entsprechen:

Dem Stromverbrauch eines Spiele-Computers mit schnellem Prozessor in neun Monaten (767 kWh pro Jahr bei vier Stunden Betrieb am Tag) Quelle: ARD 
Dem Stromverbrauch einer einzigen 60 W-Energiesparbirne im Haushalt in dreieinhalb Jahren (ca. 7,5 Stunden Brenndauer/Tag).

Weniger als die Hälfte des jährlichen Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfällt auf Standby-Schaltungen von Fernseher, Küchengeräten etc.
Die Papierindustrie arbeitet aus ökonomischen und ökologischen Gründen ständig an der Optimierung ihrer Prozesse. Der spezifische Energieverbrauch pro Tonne Papier konnte durch entschiedene Maßnahmen der Industrie allein seit 1990 um 27 Prozent reduziert werden (Quelle: VDP-Monitoring der Klimaschutzvereinbarung der deutschen Industrie).

Übrigens: Der Stromverbrauch von Servern und Rechenzentren in Deutschland lag 2008 bei 10,1 (Papierindustrie 21) Terrawattstunden. Um diesen Strom zu erzeugen benötigt man vier mittelgroße Kohlekraftwerke! Quellen: ARD/VDP

Würden die weltweit angebotenen Cloud-Dienste wie eine Nation behandelt, stünden sie mit 684 Milliarden Kilowattstunden hinter China, USA, Japan, Indien und Russland auf Platz sechs der weltweiten Energieverbraucher - noch vor Deutschland, Kanada, Brasilien, Frankreich und Großbritannien. Quelle: Spiegel online

3 PAPIER schadet nicht dem Klima

Vorurteil 3

Die Papierproduktion schadet unserem Klima

Die Wahrheit

Papier ist kein Klimakiller
Die Papierindustrie hat ihren spezifischen CO2-Ausstoß kontinuierlich reduziert.

Durch Nutzung einer nachhaltigen Forstwirtschaft trägt sie zur weltweiten Reduzierung der CO2-Emissionen bei

Die Erzeugung von 200 kg Papier - dem durchschnittlichen europäischen Pro-Kopf-Verbrauch - ist mit einem Ausstoß von etwa 160 kg CO2 verbunden. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines normalen Familienautos auf 1000 Kilometern.

Papier als Material ist über seinen Lebenszyklus CO2-neutral. Dazu trägt vor allem der wieder nachwachsende Wald am Anfang der Produktkette bei, der mindestens die Menge an CO2 speichert, die am Ende durch die thermische Verwertung oder Kompostierung von Papier freigesetzt wird. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Verbrennung nicht-wiederverwertbarer Fasern fossile Brennstoffe einspart.

In der gegenwärtigen Klimadebatte wird oft über den "carbon footprint", den CO2-Ballast von Produkten oder Prozessen gesprochen. Dieser soll den Ausstoß von klimawirksamen Gasen durch die Herstellung eines Produkts oder das Ablaufen eines Prozesses fassbar machen. Die Herstellung eines Blattes Papier hat ebenso einen „carbon footprint“ wie die Fahrt zum Einkaufen.

Zum Vergleich:

Im Durchschnitt erzeugt ein Benutzer geschäftlicher E-Mails im Zusammenhang mit elektronischer Post jedes Jahr 131 Kilogramm CO2.

1000 Google-Anfragen erzeugen mit 200 g CO2 ebenso viel Klimagase wie ein Auto der gehobenen Mittelklasse auf einem Kilometer Fahrt (Quelle: BBC)

Fast 70 Prozent des weltweiten Mail-Verkehrs ist Spam (Quelle: Kasperskys Spam Report 2013). Weltweit verbrauchen SPAM-Mails jährlich 33 Milliarden Kilowattstunden Energie. Das entspricht dem Energieverbrauch von 2,4 Millionen US-Haushalten. Dabei entstehen genau so viel Treibhausgas-Emissionen wie beim Betrieb von 3,1 Millionen Pkw (Quelle: McAfee/ICF).

Der „carbon footprint“ beim Lesen einer Tageszeitung liegt laut Forschungen des Königlich-Schwedischen Instituts für Technologie um 20 Prozent niedriger, als der, der beim Aufnehmen der selben Nachrichtenmenge am PC über das Internet entsteht. Eine einzelne Person, die ein Jahr lang eine Tageszeitung bezieht und liest, ist damit für den Ausstoß von 28 kg CO2 pro Jahr verantwortlich. Das Äquivalent bei 30 Minuten Computernutzung am Tag entspricht 35 kg CO2 pro Jahr. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass eine Zeitung von mehreren Nutzern gelesen wird.

Die Papierindustrie arbeitet aus ökologischen und ökonomischen Gründen ständig an der Optimierung ihrer Prozesse. Der spezifische C02-Ausstoß pro Tonne Papier hat sich seit 1990 um über 34 Prozent reduziert (Quelle: VDP-Monitoring der Klimaschutzvereinbarung der deutschen Industrie 2008). Die Papierindustrie in Europa bezieht übrigens 54 Prozent der von ihr verbrauchten Energie aus regenerativen Energiequellen. (Quelle: CEPI)

4 Wir verbrauchen nicht zuviel PAPIER

Vorurteil 4

Wir verbrauchen zu viel Papier

Die Wahrheit

  • Papier ist ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilisation

  • Papier wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt

  • Recycling schont Ressourcen

Ob wir "zu viel" Papier verbrauchen, muss jeder für sich entscheiden. Ohne Papier wäre unser heutiges Leben jedoch nur schwer vorstellbar. Wir lesen Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, wir erwarten, dass Waren sicher verpackt sind und wir benötigen Papier für unsere tägliche Hygiene. Dabei geht nur ein Teil des Papiers, das wir rein rechnerisch pro Kopf verbrauchen (2011 in Deutschland rund 243 kg), sichtbar durch unsere Hände. Wir sehen weder die Transport-Umverpackungen in Handel und Industrie noch die Akten und Geschäftsdrucksachen in Behörden oder Wirtschaft. Kaum jemand weiß, dass Spezialpapiere im Automobilbau und der Weinfiltrierung ebenso Verwendung finden wie in der Medizin.

Das Schöne daran: Papier wird im Gegensatz zu anderen Materialien nicht aus endlichen Rohstoffen hergestellt, sondern wächst buchstäblich nach. Eine nachhaltige Forstwirtschaft garantiert, dass das so bleibt.

Zur Nachhaltigkeit des Papierkreislaufs trägt in erheblichem Umfang das  Recycling bei. Durch Wiederverwertung der bereits einmal aufbereiteten Rohstoffe wird der Verbrauch an Energie, Holzfasern sowie der Aufwand zur Abwasseraufbereitung insgesamt verringert. Einige Papierhersteller dokumentieren dies durch Verwendung des blauen Engels, der als Gütesiegel die besondere Umweltfreundlichkeit eines Produktes belegt.

In der Europäischen Union liegt die Altpapiereinsatzquote, d.h. der Anteil der Menge des eingesetzten Altpapiers je Tonne neu produzierten Papiers, bereits bei über 60 Prozent. In Deutschland bei 68 Prozent. Für die Produktion von 100 kg Papier werden in Deutschland also im Schnitt 68 kg Altpapier eingesetzt.

Das papierlose Büro
Podcast der Deutschen Journalistenschule zum Thema Papier

5 Unendliches Recycling bleibt eine Utopie

Vorurteil 5

Wir könnten doch nur noch recyceln

Die Wahrheit

  • Deutschland ist Weltmeister im Recycling

  • Aber ohne frische Fasern geht es nicht

Das unendliche Recycling wird ebenso ein Traum bleiben wie das Perpetuum Mobile. Trotzdem ist die Papierindustrie nicht weit davon entfernt. In Deutschland werden 77 Prozent des verbrauchten Altpapiers wieder eingesammelt. Ein Teil davon ist nicht wiederverwertbar. Insgesamt setzt die Papierindustrie jedoch rund 16 Mio. Tonnen Altpapier (2014) im Jahr zur Herstellung neuen Papiers ein. Dies entspricht einer Einsatzquote (Verhältnis von Altpapiereinsatz zur Papiererzeugung) von 74 Prozent. Vor dem Hintergrund des breiten Produktspektrums in Deutschland ist das ein Spitzenwert.

Um Altpapier für die Herstellung von neuem Papier einsetzen zu können, sind verschiedene Reinigungsschritte und Aufbereitungsverfahren nötig. Dabei gehen zwangsläufig Fasern verloren oder büßen an Qualität ein. Um den Papierkreislauf aufrechterhalten zu können, müssen also immer wieder frische Fasern zugeführt werden. In der Regel lassen sich Holzfasern im Papier bis zu sechs mal wiederverwerten. Im Labor sogar noch öfter.

Die technische Möglichkeit, noch mehr Altpapier einzusetzen, ist bei den derzeit in Deutschland bestehenden Anlagen und den auf ihnen produzierten Papieren weitgehend ausgereizt. Sollte jedoch auf Grund der Marktentwicklung die Nachfrage nach Papieren auf Altpapierbasis steigen, werden neue Produktionskapazitäten entstehen, in denen auch mehr Altpapier - ggf. aus dem Import - eingesetzt wird.

Recyclingpapiere müssen den Qualitätsvergleich mit ihren Vettern aus Zellstoff oder Holzstoff nicht scheuen. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Papieren, die nicht völlig oder überhaupt nicht aus Altpapier hergestellt werden können, da an sie besondere Anforderungen hinsichtlich Reißfestigkeit oder Bedruckbarkeit gestellt werden.

Mythos Recycling
Podcast der Deutschen Journalistenschule zum Thema Papier

6 Die PAPIERINDUSTRIE hat Zukunft

Vorurteil 6

Die Papierindustrie ist eine Branche ohne Zukunft

Die Wahrheit

  • Die Papierindustrie in Deutschland ist die Nr. 1 in Europa und die Nr. 4 weltweit

  • Sie wächst dynamisch

Die Papierindustrie ist eine High-Tech-Industrie mit Zukunft. In Deutschland werden rund 3000 verschiedene Sorten an Papier hergestellt. Alle entsprechen besonderen Anforderungen der Kunden an Ausstattung und Qualität. Die Papierproduktion wächst dabei kontinuierlich auf 22,5 Mio. Tonnen im Jahr 2014.

Deutsche Papiere sind auch im Ausland gefragt. Rund 45 Prozent der Produktion geht in den Export. In vielen Bereichen spielen deutsche Papierunternehmen in der 1. Liga mit oder sind sogar Weltmarktführer für Ihr Produkt. Im internationalen Vergleich weist die Papierindustrie in Deutschland einen hochmodernen Maschinenpark auf, mit dem Sie für die Zukunft gerüstet ist. In Europa steht sie von der Produktion her an erster Stelle, weltweit hinter den USA, China und Japan auf Platz 4.

7 PAPIER wird nicht von online verdrängt

Vorurteil 7

Online verdrängt Papier

Die Wahrheit

  • Print und online-Medien ergänzen sich

  • Print-Medien liegen am Werbemarkt weit vor dem Internet

Online wächst, aber es macht dem Medium Papier den Platz nicht streitig. Beide Medien bedienen mit ihren unterschiedlichen Stärken die Bedürfnisse der Nutzer. Während es bei den elektronischen Medien die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung ist, sind es bei Print die Handhabbarkeit und Nutzerfreundlichkeit oder schlicht der „Lesegenuss“ eines aufwändig produzierten und optisch attraktiven Mediums, die den Verbraucher ansprechen.

Print-Medien sind die Urform der „wireless communication“ und konnten schon lange vor iPad & Co an jeden Ort mitgenommen werden. Moderne Druckverfahren oder „Print on Demand“ helfen dem Medium Print, sich noch mehr an die Erwartungen der Nutzer anzupassen. Vielfach gehen beide Medien eine Symbiose ein. Zeitungen und Zeitschriften bieten ihren Lesern Internet-Portale, Online-Angebote werden crossmedial in Borschüren und Flyern beworben oder bieten sich über gedruckte Quick-Response-Codes in Zeitungen als zusätzliche Informationsquelle an.

Ein wichtiger Maßstab ist der Werbemarkt. Kein Zweifel, der Anteil der Online-Werbung wächst. Mit einem Anteil von 4 Prozent bei den Nettowerbeerlösen liegt das Internet aber noch deutlich hinter Zeitungen, Zeitschriften und direct mailing per Post zurück, die zusammen 64 Prozent der Erlöse unter sich aufteilen (Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) Auch namhafte online-Anbieter wie Google nutzen Print-Werbung für Ihre Produkte.

Das papierlose Büro
Podcast der Deutschen Journalistenschule zum Thema Papier